Copaiba

Botanische Bezeichnung: Copaifera officinalis 
Familie: Fabaceae – Caesalpiniodeae  

Farbe und Struktur des Holzes

Splint rötlich-cremefarbig, deutlich abgesetzt, Kern rötlich-braun. Zuwachszonen auf dem Querschnitt durch dunkle Bänder deutlich zu erkennen, Faserverlauf gerade, Struktur mittel bis fein und homogen, leichte, mitunter dekorative Maserung durch dunkle Streifung, Oberfläche mit leichtem Glanz. Zerstreut porig, Poren mit bloßem Auge sichtbar (3…8/mm²), Längsparenchym mit bloßem Auge sichtbar, überwiegend terminal mit eingeschlossenen Harzkanälen, die besonders im Querschnitt als gelegentliche dunkle Flecken sichtbar werden. Holzstrahlen kaum mit dem bloßen Auge sichtbar, auf dem Radialschnitt als feiner Spiegel.

Verwendung

Das Holz von Copaiba wird empfohlen für Parkett und andere Bodenbeläge, Wand und Deckenverkleidungen, Möbelbau/Tischlerarbeiten, Türen- und Fensterbau, Terrassendielen bei überdachter Terrasse, Drechselarbeiten, Treppenbau und allgemein als Bau- und Konstruktionsholz im Innen- und Grenzbereich sowie Herstellung von
dekorativen Furnieren, Decks. Copaiba kann als Austauschholz für Nussbaum, Rüster, Eiche, Kambala und im Innenraum auch für Teak eingesetzt werden.

Handelsangaben

Kurzzeichen nach DIN-EN 13556CFXX
CITES StatusNicht geschützt
ZertifizierungFSC zertifiziertes Holz im Handel

Technische Eigenschaften

Rohdichte lufttrocken*0,71 g/cm³
Max. Schwindmaß tangential T7,0 %
Max. Schwindmaß radial R3,4%
Anisotropie T/R2,1
Biege E-Modul*11 200 N/mm²
Biegefestigkeit*73 N/mm²
Druckfestigkeit II*40 N/mm²
Scherfestigkeit II*10 N/mm²
Härte Brinell lateral*58,7 N/mm²
*bei 12…15 % Holzfeuchte

Anmerkung: Unter dem Namen Copaiba werden unter Umständen verschiedene Spezies der Gattung Copaifera gehandelt, die teilweise abweichende Eigenschaften (Farbe, Dauerhaftigkeit, Festigkeit) aufweisen

Bearbeitbarkeit

Bedingt durch die hohe Dichte und die guten Festigkeitswerte des Holzes ist die Bearbeitung etwas erschwert, es ist mit kürzeren Werkzeugstandzeiten und leicht stumpfender Wirkung zu rechnen. Wegen der feinen Struktur des Holzes sind gute Oberflächen bei allen Bearbeitungsvorgängen erzielbar. Die Trocknung ist sowohl in Freiluft als auch in Trockenkammern risikolos, es empfehlen sich aber schonende Trocknungsabläufe. Verleimung und Oberflächenbehandlung sind ohne Probleme möglich, bei austretendem Harz sind Probeverleimungen etc. zu empfehlen.

Die natürliche Dauerhaftigkeit des Kernholzes ist mäßig gut.

Verfügbarkeit

Es sind im peruanischen Amazonasgebiet ausreichende Bestände vorhanden, um eine längerfristige Versorgung des Marktes zu sichern. Die Einschlag-Konzessionen sind überwiegend zertifiziert und werden nachhaltig bewirtschaftet. Schnittholz in verschiedenen Dimensionen, Halb- und Fertigwaren mit FSC-Siegel sind erhältlich. 

Verbreitung 

Das Holz von Copaiba wird empfohlen für Parkett und andere Bodenbeläge, Wand-und Deckenverkleidungen, Möbelbau/Tischlerarbeiten, Türen- und Fensterbau, Terrassendielen bei überdachter Terrasse, Drechselarbeiten, Treppenbau und allgemein als Bau- und Konstruktionsholz im Innen- und Grenzbereich sowie Herstellung von dekorativen Furnieren, Decks. 

Copaiba kann als Austauschholz für Nussbaum, Rüster, Eiche, Kambala und im Innenraum auch für Teak eingesetzt werden. 

Geografische Verbreitung

LoretoUcayali

Downloads - Copaiba

Datenblätter Holzarten Peru

de

Datenblätter peruanische Holzarten. Erstellt in Zusammenarbeit mit dem IPD Import Promotion Desk und dem Thünen Institut für Holzforschung, Hamburg.

Weitere peruanische Holzarten

Tornillo

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Botanische Bezeichnung: Dipteryx odorata, Familie, Unterfamilie: Fabaceae – Faboideae, Splint rötlich-cremefarbig, deutlich abgesetzt, Kern rötlich-braun. Zuwachszonen auf dem Querschnitt durch dunkle Bänder deutlich zu erkennen, Faserverlauf gerade, Struktur mittel bis …

Cachimbo

Cachimbo wird für Tischlerarbeiten im Innen­raum, Möbelbau, Wand- und Deckenverkleidung, empfohlen. Die Härte des Holzes ist auch aus­reichend für Parkett und andere Fußbodenbeläge, Terrassendielen bei überdachten Terrassen. 

Amburana

Amburana Botanische Bezeichnung: Amburana cearensisFamilie, Unterfamilie: Fabaceae – Faboideae Tangential, Abbildung 1:1Querschnitt, Abbildung 15fach Farbe und Struktur des Holzes Splint cremefarbig, Kernholz gelblich-braun, Textur mittel bis grob, Poren zerstreut, mit …