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Beeindruckende Wanderungen – Die spektakuläre Kulisse der Anden

Eine Wanderung zur historischen Stätte von Machu Picchu ist eines der größten Highlights unserer Zeit, das ein jeder Reisende einmal erleben muss. Der Inka-Trail nach Machu Picchu zählt deshalb zu den faszinierendsten Trekkingrouten der Welt. Doch der Reiz von Cusco und seinem Umland beschränkt sich nicht nur auf seine berühmteste Stätte, es gibt auch unzählige andere Wanderrouten, welche eine reizvolle Kombinationen aus Natur und Kultur bieten. Hier finden Sie eine Liste, einiger Alternativ-Trekkings.

Durch ganz Peru zieht sich ein einzigartiges, von den Inka erbautes Wegesystem. Der berühmte Inca Trail nach Machu Picchu ist nur ein kleiner Teil davon. Aufgrund der hohen Nachfrage sollte der Inca
Trail frühzeitig gebucht werden. Die gute Nachricht ist, dass man auf den alternativen Trekkings ebenfalls auf den Spuren der Inkas wandert!

Auszug aus Broschüre „Peru Abenteuer und Tourismus“

Der Lares- Trek

Eine der am wenigsten bekannten Wanderungen und eine unvergessliche Erfahrung. Die Route, die auch Rundweg der Weber genannt wird, beginnt im Bezirk Lares nördlich von Cusco. Der Lares Trek ist eine 33 Kilometer lange Wanderung, die vorbei an herrlichen Landschaften und
schneebedeckten führt. Es gibt noch weitere Einstiegsstellen im Heiligen Tal Urubamba. Von Beginn der Wanderung an wechseln sich die Gletscher der Anden Verónica, Sahuasiray, Pitusiray und El Chicón mit archäologischen Stätten und einheimischen Dörfern, in denen noch Quechua gesprochen wird, ab. Die Wanderung ermöglicht es, den alten Bräuchen der Region ganz nahe zu kommen, darunter Lama- und Alpakazucht, Kartoffelanbau oder Textilproduktion. Neben der klassischen Variante gibt es auch ein luxuriöseres „Lodge to Lodge“ – Trekking.

@Daniel Cavero/PROMPERÚ

Der Salkantay – Trek

Der Salkantay Trek ist benannt nach dem mit 6.271 Metern höchsten Gipfel der Kordillere und gilt als einer der 25 besten Treks weltweit. Er führt von Mollepata bei Cusco durch die gleiche Gegend wie der Inka Trail. Salkantay ist Quechua für “der wilde Berg”, und dementsprechend ist er bekannt für seine technische Herausforderung, die Jahr für Jahr Bergsteiger aus aller Welt anzieht. Doch auch in der Umgebung gibt es zahlreiche Trekkingmöglichkeiten. Die bekannteste Route geht über vier Tage und beginnt in Limatambo, Mollepata oder in Soraypampa. Die Landschaft wird von zwei Gipfeln dominiert,
dem Humantay und dem Salkantay, und ermöglicht es, die einheimische Tierwelt mit Viczachas, Alpakas oder Kondoren kennen zu lernen. Es handelt sich um ein alternatives Trekking nach Machu Picchu. Neben der klassischen Variante gibt es auch hier ein luxuriöseres „Lodge to Lodge“ – Trekking.

@Enrique Nordt/PROMPERÚ

Der Choquequirao – Trek

Eingebettet in die Kordillere Vilcabamba, liegt Choquequirao, ein archäologischer Komplex der durch seine Nähe zu Machu Picchu die Aufmerksamkeit von Forschern und Touristen auf sich zog. Auch wenn es sich nicht um eine exakte Replika handelt wird Choquequirao oft die „heilige Schwester“ von Machu Picchu genannt. Das Trekking, je nach Kondition vier oder fünf Tage, beginnt in Capullyoc im Bezirk San Pedro de Cahora (Region Apurímac). Hier entspringt ein Weg von 30 Kilometern Länge, der den Fluss Apurímac durchquert und dann nach oben führt, vorbei an Santa Rosa und Marampata bis nach Choquequirao. Die Landschaft ist überwältigend und reicht von tiefen Tälern und Schluchten von bis zu 800 Metern Tiefe über Bergdörfer bis hin zu wilden Wäldern mit subtropischer Vegetation. Im Gegensatz zu stärker frequentierten Trekkings ist es möglich, Tiere wie Schlangen, Brillenbären oder Kondore sowie zahlreiche exotische Pflanzen, darunter Bromelien und Orchideen, entlang des Weges zu sehen. Die Anstrengung wird durch die abwechslungsreiche Landschaft und die Begegnungen mit einer Jahrtausende alten Kultur wettgemacht. Coquequirao wurde 2017 auf die Best in Travel Liste von Lonely Planet gewählt.

@Fernando Lopez/PROMPERÚ

Ausangate – Trek

Diese anspruchsvolle Rundwanderung dauert mehrere Tage. Die Strecke zeichnet sich durch ihre atemberaubenden Landschaften mit Lagunen, Thermalquellen, grünen Tälern, tiefen Wäldern und schneebedeckten Gipfeln aus, in denen sich Lama-, Alpaka – und Vikuñaherden tummeln. Der Ausangate gilt als heiliger Berg, man sagt er sei der Ursprung des Wassers. Die Einheimischen führen hier noch rituelle Zeremonien wie die Opfergabe an Mutter Erde durch. Je nach Wahl der Strecke ist ein Abstecher zum Regenbogenberg Vinicunca in der Kordillere Vilcanota möglich. Seine
aufsehenerregende bunte Färbung entsteht durch Mineralien im Boden.

@Christian Jara/PROMPERÚ

Mehr Informationen zu den Touren finden Sie auch in unserer „Peru Abenteuer und Tourismus“ – Broschüre.